Salon Dahlmann

 

SALON DAHLMANN

 

Der Salon Dahlmann ist nach der letzten Besitzerin des Hauses, Hildegard Dahlmann, benannt. Das Gebäude in der Marburger Straße 3 wurde 2010 von der Familie Miettinen erworben. Mit dem Ort hat Timo Miettinen eine Verbindung zu der Tradition der Berliner Salonkultur etabliert, deren Ursprung im Umfeld des Kurfürstendamms in Westberlin zu finden ist.


Der Salon präsentiert ein vielseitiges Programm, das sich mit einer breiten Palette an künstlerischen Formaten beschäftigt: Ausstellungen, Konzerte, Performances und Workshops.


Die Institution ist nicht nur ein Raum für kulturelle Zusammenkünfte und Events – das ganze Haus ist der Kunst gewidmet. An den Salon angefügt befindet sich ein geschmackvoll eingerichtetes privates Appartement, das deutsches und finnisches Design miteinander verbindet. Es beherbergt eine Selektion von Kunstwerken aus der Sammlung Miettinen, deren Arrangement oft auf die temporär stattfindenden Ausstellungen abgestimmt ist. Für den Eingangsbereich des Gebäudes hat der in Berlin lebende Künstler Björn Dahlem die permanente Lichtinstallation Lokale Gruppe gestaltet. Der Hof beherbergt die Säulenskulptur von Hans Arp (zur Verfügung gestellt mit freundlicher Genehmigung der Arp Foundation).

Der Salon ist jeden Samstag geöffnet und bietet geführte Touren durch die Ausstellung und den Hof.

Vielen Dank


Ihr Timo Miettinen

 

 

MIETTINEN COLLECTION

 

Timo Miettinen, Vorsitzender der Ensto Oy Finland, pflegt die enge Verbindung mit der Kunst seit seinem fünfzehnten Lebensjahr. Zusammen mit seiner Mutter begann er, finnische Landschaftsmalerei des 19. Und 20. Jahrhunderts zu sammeln. Seit 2004 erweitert Timo Miettinen gemeinsam mit seiner Frau Iiris Ulin die Sammlung um internationale zeitgenössische Kunst.


Timo Miettinen hat viele Jahre in Deutschland gearbeitet und ist dem Land durch seine Wohnsitze in Helsinki und Berlin eng verbunden geblieben: „International gesehen war Deutschland immer meine zweite geistige Heimat. Dieses Projekt bedeutet für mich, nun eine Brücke zwischen Berlin und Helsinki bauen zu können. Zusätzlich möchte ich finnische Künstler etablieren, die hier noch nicht so bekannt sind.”


In der Sammlung Miettinen befinden sich Werke zeitgenössischer Künstler unterschiedlicher Generationen und Nationalitäten. Neben abstrakter sowie gegenständlicher Malerei und Zeichnung umfasst die Sammlung auch Skulptur, wie beispielsweise eine Serie von Marmorplastiken aus der römischen Antike.
Eine Auswahl an Künstlern der Sammlung beinhaltet Georg Baselitz, Louise Bourgeois, Monica Bonvicini, André Butzer, William Copley, Matthias Dornfeld, Luis Gordillo, Peter Halley, Secundino Hernández, Kaarina Kaikkonen, Matti Kujasalo, Heikki Marila, Kirsi Mikkola, Jussi Niva, Albert Oehlen, Janne Räisänen, Aurora Reinhard, Anselm Reyle, Julian Röder, Helene Schjerfbeck, Marianna Uutinen, Manolo Valdés.


Die Sammlung Miettinen ist heute im Rahmen von thematischen Wechselausstellungen im Salon Dahlmann und im angrenzenden privaten Apartment zu sehen sowie auf die privaten Wohnsitze der Familie in Finnland und Berlin verteilt.